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Wunschliste an die Autorinnen und Autoren
  1. Glauben Sie uns von lundi-lernen.de, dass wir nichts lieber wollen als Stress vermeiden und erfolgreich verlegen und damit Autoren, Leserinnen, Buchhändler und uns selbst glücklicher machen, als wir vier es ohne diese Zusammenarbeit wären.

  2. Gehen Sie davon aus, dass Lektoren und Verlegerinnen eine etwas beschränkte Auffassung haben: Sie müssen dafür sorgen, dass das Geld hereinkommt und sie sind nicht nur Idealisten.

  3. Aus diesem Grund bitten wir Sie ganz herzlich, diese und alle anderen Hinweise gründlich zu lesen und sie ernstzunehmen. Sie haben alle ihren Grund in Punkt 1.

  4. Bevor Sie dem Verlag eine Kostprobe des Werks oder das Werk selbst schicken, klicken Sie unser Exposee-Formular an, füllen es aus und mailen Sie es uns zu. Vor dem Ausfüllen beachten Sie bitte den folgenden Punkt 5:

  5. Setzen Sie sich zu dem frühestmöglichen Zeitpunkt hin und beantworten Sie in Ihrem Herzen aufrichtig die folgenden Fragen:
    a) Warum will ich etwas veröffentlichen?
    b) Wem genau soll mein Werk etwas nützen?
    c) Was gibt es dazu schon auf dem Markt?
    d) Warum ist mein Werk besser als alle anderen?

  6. Achten Sie auf eine inhaltlich klar strukturierte Gliederung, die auch Antworten auf die Fragen unter 5 gibt. Wenn es Sinn macht, verwenden wir zwei Arten von Gliederungen: Einmal solche, die den Inhalt in einer Art Mindmap wiedergeben, indem wir die Zusammenhänge deutlich machen, zum andern in dem üblichen, durchnummerierten System (für die, die sich so besser zurecht finden).

  7. Halten Sie die Termine ein. Das ist nicht immer einfach. Geht es ganz und gar nicht, geben Sie bitte zum frühestmöglichen Zeitpunkt Bescheid.

  8. Beachten Sie die Regeln der Rechtschreibung und Zeichensetzung. Beherrschen Sie diese nicht ausreichend und ist Ihr Rechtschreibprogramm veraltet, bitten Sie einen Menschen Ihres Vertrauens um Korrektur, bevor Sie uns das fertige Manuskript abliefern (Bei uns wird zwar immer noch einmal Korrektur gelesen – das ist aber nur dann erfolgreich, wenn das Manuskript so korrekt wie möglich ist).

  9. Versuchen Sie, in ihrem Manuskript dem geplanten Original so nah wie möglich zu kommen. Schicken Sie uns nur Manuskripte, bei denen 1 Seite Manuskript auch 1 Seite im fertigen Produkt werden soll (sofern dies für die Zielgruppe wichtig ist als Kopiervorlage, Arbeitsblatt etc.).
    Lassen Sie Platz für z. B. Schülereinträge, achten Sie darauf, dass Abstand und Länge auch den erwarteten Eintrag ermöglichen.
    Und testen Sie alles in der Praxis, bevor Sie es uns schicken.

  10. Machen Sie uns bei den Überschriften die Ebenen deutlich: Schreiben Sie jeweils davor in Doppel-klammer ((Ü1)) oder ((Ü2)) oder ((Ü3)), damit wir erkennen, welche die Hauptüberschriften sind und welche nachrangig. Oder kennzeichen Sie im Ausdruck die Überschriften deutlich.

  11. Bei Titeln und bei Kapitelüberschriften möchten wir vom Verlag aus unsere Leser gerne auf zwei Ebenen ansprechen: Auf einer sachlich-informativen und auf einer emotionalen:
    Sachlich z. B: "51 Clever-Bewerben-Tipps vom Bewerbungsberater"
    Emotional: "Nerven Sie nicht den Personaler!"

  12. Bei allen Angaben im Manuskript, die erst ganz am Schluss festgelegt werden können (z. B. Seitenverweise), machen Sie an dieser Stelle immer ein #. Das beseitigen wir dann erst ganz zum Schluss und vermeiden dadurch Fehler.

  13. Wenn Sie uns das fertige Manuskript schicken, schicken Sie es uns bitte einmal in ausgedruckter Form und einmal auf Diskette als Datei. Und bewahren Sie die uns zugeschickte Datei als Kopie auch bei sich auf, bis Ihr Werk wirklich erschienen ist.

  14. Denken Sie immer und überall an den Kunden, Ihren Leser.
    Stehlen Sie ihm keine Zeit, langweilen Sie ihn nicht, vermitteln Sie ihm alle die Informationen, die er sich sonst zusammensuchen müsste:
    Verweisen Sie ihn auf die weiterführenden Internet-Adressen, nennen Sie ihm nur die Literatur, die ihm wirklich hilft und bewerten Sie diese kurz und deutlich.
    Denken Sie mit: Was würden Sie an der Stelle Ihres Lesers als besonders hilfreich empfinden? Einen Diagnosebogen? Einen Abschlusstest? Sinnvolle Hausaufgabenvorschläge? Lernkartentexte? Elternbriefe?
    Entwickeln Sie den Ehrgeiz, Ihren Kunden einfach richtig glücklich zu machen:
    Wenn ihm beim Lesen aufgeht, dass er etwas braucht, findet er das auch auf der nächsten Seite?
    Denken Sie auch an sich selbst: Sie wollen, dass Ihre Arbeit gewürdigt wird. Dass Ihre Leser begeistert sind. Dass Sie überall empfohlen werden. Dass sie auch ein entsprechendes Honorar erhalten: Ihr Werk muss also besser sein als alles, was es dazu schon auf dem Markt gibt.
    Kürzer, genauer, lebendiger, praxisnäher.

  15. Nutzen Sie das Internet.
    Beobachten Sie die Konkurrenz – und vor allem: Helfen Sie Ihren Lesern: Wenn Sie in Zusammenhang mit Ihrem Thema etwas persönlich für wichtig halten, beispielsweise als Beweisführung, als Kompetenznachweis, sprechen Sie es nur ganz kurz an und verlegen die eigentliche Ausführung ins Internet. Wer will, kann sich dort weiter informieren.
    Formblätter, Anschreiben etc., die Sie inhaltlich als Beispiel empfehlen wollen, stellen wir zum Downlowad ins Internet.
    Den Zugang beschreiben wir jeweils konkret in der entsprechenden Veröffentlichung. Bitte kennzeichnen Sie in Ihrem Manuskript die dafür vorgesehenen Teile handschriftlich mit einem D als Abkürzung für  "Download aus dem Internet".

  16. Verwenden Sie nur gängige Abkürzungen (also nicht viel mehr als z. B.,
    d. h. und ca).
    Machen Sie kurze, klare Sätze (Nicht so: : Wenn Sie etwas, beispielsweise als Beweisführung, für wichtig halten ... sondern so: Wenn Sie etwas für wichtig halten, beispielsweise als Beweisführung ...).
    Ansonsten bitten wir Sie um Beachtung der "Richtlinien für den Schriftsatz" (z. B. im Duden, 21. Auflage 1996, S. 65 bis 73). Ebenso freuen wir uns, wenn Sie die Korrekturzeichen verwenden, die dort auf S. 79 bis 84 abgedruckt sind (Ähnliches finden Sie auch in anderen Wörterbüchern von Bertelsmann/Wahrig).

  17. Reden Sie nicht drum herum. Seien Sie so konkret und praxisnah wie nur irgend möglich.

  18. Achten Sie immer darauf, dass alles, was Sie schreiben, auch in zehn Jahren noch gut klingt. Schreiben Sie nicht: "Der Anschlag auf das World-Trade-Center vor sechs Jahren" sondern: "Der Anschlag auf das World-Trade-Center im Jahr 2001"

  19. Testen Sie alles aus. Wozu haben Sie Freunde mit Kindern, unterrichten selbst, haben Enkelinnen, kennen eine gute Lehrerin? - denn: Wenn Sie als einziges Werkzeug einen Hammer haben, wundern Sie sich, wie viele Dinge plötzlich wie ein Nagel aussehen. Deshalb brauchen Sie Tester mit anderen Werkzeugen und anderen Augen.

  20. Wenn Ihnen an Ihrem Vertrag oder Ihrem Verleger oder Ihrer Lektorin etwas nicht gefällt, denken Sie einmal gründlich darüber nach, was es ist und woran das liegen könnte. Gefällt es Ihnen danach immer noch nicht, sagen Sie es freundlich und deutlich und zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Lassen Sie nichts anstauen.

  21. Über einen Punkt sollten Sie sich immer im Klaren sein:
    Ihr Verleger möchte stolz auf seine Verlagsprodukte sein und muss mit ihnen ausreichend Geld verdienen.
    Wenn ein Buch in der Buchhandlung 20 Euro kostet, bekommt der Verlag davon rund 6 Euro. Damit bezahlt er Autor, Drucker und das ganze Büro. Und die Werbung. Und die Mehrwertsteuer. Und die Einkommensteuer (Der Rest, rund 70%, geht nämlich drauf für den Handel und für die Auslieferung, für Rabatte und Provisionen).
    Und Sie verdienen immer abhängig vom Erfolg des Buches.
    Deshalb müssen die Verlagsprodukte erfolgreich sein.

Herzliche Grüße,

Frohmut Menze von lundi-lernen.de
fast immer zu erreichen unter:

fon: +49 (0)7227-99 27 31
fax: +49 (0)7227-99 27 32
funk: +49 (0)173-909 97 08

E-Mail: frohmut@menze.de

und mit der Schneckenpost:
Waldstr. 17 in 77839 Lichtenau

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